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StWZ Energie AG
Mühlegasse 7
4800 Zofingen, CH
062 745 32 32,
info@stwz.ch


 

Das Zofinger Trinkwasser ist mittelhart bis hart, von sehr guter Qualität und kann trotz Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln uneingeschränkt getrunken werden. 

In der Schweiz muss das Trinkwasser strenge Qualitätsanforderungen erfüllen. Sie sind im Lebensmittelgesetz festgelegt. Ergänzend zu den eigenen Tests überprüfen offizielle Stellen wie das kantonale Laboratorium und das kantonale Trinkwasserinspektorat die Wasserqualität. 

Systematische Qualitätssicherung 
Sorgfältiges Arbeiten hat für uns oberste Priorität. Deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien «Leitlinie für eine gute Verfahrenspraxis in Trinkwasserversorgungen» des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW). 

Wasserhärte: Für mehr Geschmack 
Wasser enthält verschiedene Minerale und Salze. Sie geben ihm einen angenehmen Geschmack. Haushaltgeräten wie Kaffee- und Waschmaschinen können sie jedoch Schaden zufügen, vor allem durch Kalkablagerungen. Darum lohnt es sich, die Geräte regelmässig zu entkalken. 

Wie häufig das nötig ist, lässt sich von der Wasserhärte ableiten. Sie sagt aus, wie viel Kalk und Magnesium im Wasser gelöst sind. Die Wasserhärte wird in französischen Härtegraden (fH) angegeben und nach drei Härtebereichen unterschieden: 

  • 0° bis 15° fH = Weiches Wasser
  • 15° bis 25° fH = Mittelhartes Wasser
  • Über 25° fH = Hartes Wasser

In Zofingen beträgt die Wasserhärte 32° und in Mühlethal 19° fH und gilt somit als mittelhart bis hart. Dies ist vor allem für die richtige Dosierung des Waschmittels wichtig. Empfehlungen dazu enthält jede Waschmittelpackung.

Konkrete Messwerte per 20. Mai 2020

  Zofingen Mühlethal
Wasserhärte 31.3° fH 19.4° fH
Calcium-Gehalt 105 mg/l 62.9 mg/l
Magnesium-Gehalt 12.5 mg/l 9.1 mg/l
Nitrat-Gehalt 22.3 mg/l 10.4 mg/l

 

Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln im Zofinger Grundwasser per 10. Juni 2020

  Messwert
Chlorothalonil-Abbauprodukt R471811 0.124 μg/l
Chlorothalonil-Sulfonsäure R417888  0.013 μg/l
Chlorothalonil-Abbauprodukt SYN507900 nicht nachgewiesen
Desphenyl-Chloridazon  0.082 μg/l
Methyldesphenyl-Chloridazon                           0.034 μg/l

Ein gesetzlicher Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter (μg/l) ist bei Chlorothalonil-Sulfonsäure und beim Chlorothalonil-Abbauprodukt R471811 festgelegt und wird mit einem gemessenen Wert von 0.124 μg/l vom Chlorothalonil-Abbauprodukt R471811 überschritten.

Das Chlorothalonil-Abbauprodukt R471811 wurde von der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) auf die toxikologischen Eigenschaften beurteilt. Basierend auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wurde es als relevant, aber nicht als krebserregend eingestuft. Es besteht durch Pflanzenschutz-Abbauprodukte keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung, so dass das Trinkwasser weiterhin uneingeschränkt getrunken werden kann.

StWZ setzt alles daran, die Höchstwerte für die Chlorothalonil-Abbauprodukte einzuhalten. Damit der Verlauf der Konzentration im Trinkwasser überwacht werden kann, wird die Qualität des Wassers aus allen Fassungen regelmässig überprüft. StWZ arbeitet mit dem Aargauer Amt für Verbraucherschutz (AVS) zusammen, um die Werte des Abbauprodukts zu reduzieren. Im Moment gibt es noch kein praktikables und wirtschaftlich vertretbares Verfahren zur Entfernung von Chlorothalonil-Abbauprodukten. Dank dem Verbot von Chlorothalonil wird die Konzentration der Abbauprodukte im Trinkwasser mit Sicherheit abnehmen.