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StWZ Energie AG
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Haben wir genügend Gas und Strom?

News

Letzten Winter prägten Begriffe wie «Kontingentierung» und «zyklische Abschaltungen» das Thema der Schweizer Energieversorgung. Bisher sieht es nicht nach einer Mangellage aus. Je nach Verlauf des Winters könnte dies aber wieder zum Thema werden. Davon beeinflusst wären, wie bereits letzten Winter, auch die Marktpreise für Energie.

Der diesjährige Herbst ist rekordverdächtig mild und die Heizungen wurden erst vor kurzem eingeschaltet. Wie sich dies in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, ist ungewiss. Vorhersagen gehen momentan von einem eher milden November und Dezember aus. Ein strenger Winter könnte den Gas- und Strombedarf in der Schweiz und der EU wieder stark ansteigen lassen.

Gasspeicher sind gefüllt
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Gasspeicher in Europa diesen Sommer problemlos gefüllt werden. Momentan liegt der Gasfüllstand bei beinahe 100 Prozent. Aufgrund dessen sowie dem ansonsten ruhigen Marktgeschehen hat sich auch der Gaspreis im Vergleich zum letzten Jahr auf deutlich tieferem Niveau eingependelt. Die Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten sorgen aber für Nervosität und brachten wieder Preisanstiege mit sich.

Stromversorgung gut – und vom Gas abhängig
Auch die Stromversorgung ist momentan in einer guten Ausgangslage. Die Schweizer Kraftwerke sind in Betrieb, die Füllstände der Speicherseen liegen bei rund 86 Prozent. Jedoch ist die Schweiz auch von der europäischen Lage abhängig – und dort wird im Winter weiterhin viel Gas für die Stromproduktion benötigt. Nebst einer ruhigen Lage an den Gasmärkten sind auch die Verfügbarkeit der französischen Kraftwerke sowie die Temperaturen massgeblich für eine sichere Stromversorgung der Schweiz. Mit Preisausschlägen wie etwa 2022 ist jedoch kaum zu rechnen. Entsprechend wird auch davon ausgegangen, dass ab 2025 die Stromtarife wieder sinken werden.

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