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StWZ Energie AG
Mühlegasse 7
4800 Zofingen, CH
062 745 32 32,
info@stwz.ch

Energiezentrale Spital Zofingen mit Notstromversorgung

News

Die Arbeiten an der neuen «Energiezentrale Spital Zofingen» und den Anlagen des städtischen Fernwärmenetzes sind beendet. Zum Abschluss des gemeinsamen Projekts besichtigten die vier Partner – Spital Zofingen AG, Forstbetrieb Region Zofingen, Einwohnergemeinde Zofingen und StWZ Energie AG – die neue Energiezentrale.

Die vier Partner blicken auf ein erfolgreiches Projekt zurück. Am Anfang stand die gemeinsame Absicht, den Anteil der Fernwärme und den Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeversorgung deutlich zu erhöhen. Deshalb engagierten sich die Spital Zofingen AG, der Forstbetrieb Region Zofingen, die Einwohnergemeinde Zofingen und die StWZ Energie AG gemeinsam für den Ausbau des städtischen Fernwärmenetzes sowie den Einsatz erneuerbarer Energie und unterzeichneten 2012 eine Absichtserklärung.

 

Rückblick

Damals wurde die städtische Fernwärme in der Heizzentrale des Stadtsaals mit Erdgas erzeugt. Die Heizzentrale sowie das Fernwärmenetz gehörten der Einwohnergemeinde Zofingen und wurden durch die StWZ Energie AG betrieben. Der Standort der Zentrale war wegen räumlichen Einschränkungen und Lärmemissionen unbefriedigend. Zudem war er nicht für den Einsatz einer Anlage mit erneuerbarer Energie wie Holz oder Erdwärme geeignet. Hinzu kam, dass sich die Spital Zofingen AG für den Bezug von städtischer Fernwärme aus erneuerbarer Energie interessierte. Daher entwickelten die vier Partner die Idee, an einem neuen Standort eine Holzschnitzelanlage zu erstellen und mit Holz des Forstbetriebs Region Zofingen zu versorgen.

 

Erneuerung und Ausbau der Fernwärmeversorgung

Als erstes wurde 2014 die alte Öl-Kessel-Anlage im Akutspital Zofingen zu einer Gasheizzentrale umgebaut. Der Ausbau des städtischen Fernwärmenetzes vom Spitalareal bis zum Stadtsaal erfolgte ab Sommer 2014 bis Frühling 2015. Im Sommer 2015 wurde die Heizzentrale im Stadtsaal durch eine Wärmeübergabe-Station ersetzt. In einem zweiten Schritt erfolgte die Projektierung der Holzschnitzelheizung. Hierfür konnte im September 2015 das Baugesuch eingereicht werden und mit der Errichtung anfangs 2016 begonnen werden. Seit Frühling 2017 produziert die Holzschnitzelheizung Wärme und versorgt zusammen mit der Gaszentrale das städtische Netz sowie die Spital Zofingen AG mit Wärme. Das gesamte Fernwärmeprojekt ist nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch ökonomisch und ökologisch interessant. Die Holzschnitzel aus der Region ersetzen über 60 Prozent des bisher eingesetzten Erdgases. Damit wird der Anteil erneuerbarer Energien markant erhöht. Zudem profitieren die Spital Zofingen AG und die Stadt Zofingen von einer höheren Versorgungssicherheit.

 

Contracting für die Stromversorgung

Im Zuge der verschiedenen Neu- und Umbauten auf dem Spital-Gelände veränderten sich die Anforderungen an die Stromversorgung des Spitals in Bezug auf Energiemenge sowie Betriebskonzept. Diese konnten mit der bestehenden Infrastruktur nicht mehr erfüllt werden. Die Spital Zofingen AG beauftragte die StWZ Energie AG zusammen mit der HHM, Hefti.Hess.Martignoni AG, einer in der Beratung zur Energieversorgung von Spitälern erfahrenen Planungsfirma, mit der Erarbeitung und Umsetzung eines neuen Versorgungskonzepts. Das Projekt wurde aus strom- und bautechnischer Sicht auf die heutigen und zukünftigen Anforderungen des Spitals ausgerichtet. Die Anlagen wurden im Laufe dieses Jahres erstellt. Die neuen Mittel- und Niederspannungsanlagen sind in der bestehenden Trafostation Dorfbach der StWZ Energie AG integriert. Die Notstromanlage wurde unmittelbar daneben im oberen Stockwerk der Holzschnitzelfeuerung eingebaut. Die StWZ Energie AG betreibt die Stromversorgung der Spital Zofingen AG als Contractor. In dieser Dienstleistung sind die Planung, die Finanzierung, der Bau, Betrieb und Unterhalt der Stromverteilung inkl. Notstromanlage enthalten. Dazu Dr. med. Christian Reize, CEO der Spital Zofingen AG: «Wir wollen in der Zusammenarbeit mit der StWZ Energie AG beidseits unsere Aufgaben bedürfnisgerecht, clever sowie effizient lösen und dabei Synergien optimal nutzen.»

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