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StWZ Energie AG
Mühlegasse 7
4800 Zofingen, CH
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Aus Strom wird Gas - wie und warum?

News

Wie aus Strom Gas wird und warum wir das in Zukunft zur Erreichung der Energiestrategie 2050 des Bundes dringend benötigen, stand am letzten Energie-Apéro in Zofingen im Fokus. Die beiden Referenten Markus Friedl und Thomas Peyer zeigten den über 70 anwesenden Gästen im Bildungszentrum Zofingen (BZZ) den Stand der Technik auf und gingen auf Chancen und Risiken, Fallbeispiele sowie künftige Entwicklungen ein.

Wie immer durfte Paul Marbach, Geschäftsführer StWZ Energie AG, seine einleitenden Worte zum spannenden und wenig bekannten Thema Power-to-Gas machen. Die Energiespeicherung sei ein wichtiger Teil auf dem Weg zur Erreichung der Energiestrategie 2050 des Bundes - und deshalb Power-to-Gas eine Notwendigkeit.

Worum es sich bei Power-to-Gas handelt und die verschiedenen Arten, die es gibt, beschrieb der erste Referent Markus Friedl, Leiter des Instituts für Energietechnik an der Hochschule in Rapperswil. Bei Power-to-Gas wird mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom ein Gas hergestellt. Dieses Gas kann entweder direkt verwendet werden, beispielsweise für die Mobilität, wie es in einem Postauto-Pilotprojekt in Brugg geschah, oder es wird als Speicherenergie genutzt. Die Vorteile von Power-to-Gas, so Friedl, seien, dass man die bestehende Infrastruktur nutze und eine langfristige Speicherenergie habe, die für eine nachhaltige Energieversorgung und Mobilität sorgt.

Power-to-Gas – Zukunftspotential

Thomas Peyer, Leiter Energiedienstleistungen Swisspower AG, erklärte die Bedeutung von Power-to-Gas als Bindeglied der verschiedenen Sektoren Strom, Wärme und Gas. Mit der Energiestrategie 2050 gehe ein totaler Systemumbau des Stromnetzes einher: künftig sind es die Endverbraucher, die grosse Mengen an Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz einspeisen. Um hier die Netzkapazitäten zu optimieren, werden Wärme- und Gasnetz mit dem Stromnetz gekoppelt und Winterstromdefizite mit Power-to-Gas und Wärmekopplungsanlagen ausgeglichen. Ausserdem sei der Raumbedarf für einen Gas-Speicher rund 100-mal kleiner als der eines Speichersees. Für Peyer ist es das Zusammenspiel von Power-to-Gas, Wasserkraft sowie Photovoltaik, das künftig für die Versorgungssicherheit sorgt, wenn die Schweizer Atomkraftwerke nicht mehr laufen.

Dass beim Energie-Apéro der physische Apéro nicht fehlen darf, spricht für sich. Doch geht es hier nicht nur um das leibliche Wohl, sondern auch das Weiterdiskutieren der Ideen und Thesen, die in den Vorträgen angesprochen wurden.

Der nächste Energie-Apéro zum Thema «Mobilität - die Gesellschaft bewegt sich» findet am Dienstag, 23 Januar 2018 im Bildungszentrum Zofingen (BZZ) statt. Das Ziel der Energie-Apéros Aargau ist, der Bevölkerung fundierte Informationen aus dem weiten Gebiet der Energie anzubieten. Die Veranstaltungen werden getragen vom Kanton Aargau und von Aargauer Energieversorgern. In der Region Zofingen sind dies tba energie ag Aarburg, EW Oftringen AG, EW Rothrist AG und StWZ Energie AG. Pro Winterhalbjahr finden 11 Anlässe verteilt auf die Städte Aarau, Baden, Lenzburg und Zofingen statt.

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