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StWZ Energie AG
Mühlegasse 7
4800 Zofingen, CH
062 745 32 32,
info@stwz.ch

Strompreise 2019

Strom

Im Versorgungsgebiet der StWZ Energie AG sinken die Strompreise für die meisten Kunden im Durchschnitt um 1.8 Prozent. Dies weil die tieferen Preise für die Netznutzung die gestiegenen Energiepreise bei vielen Kunden kompensieren.

Der Strompreis setzt sich aus den Komponenten Energie, Netznutzung und Abgaben zusammen. Die Veränderung der Strompreise 2019 ist nicht für jeden Kunden gleich und ist abhängig vom Verbrauchsprofil.

Steigende Energiepreise für Strom
Die Energiepreise steigen in Zofingen und in Strengelbach durchschnittlich um 0.6 Rappen pro Kilowattstunde (11.4 Prozent). Die Erhöhung fällt je nach Verbrauchsprofil unterschiedlich aus und ist den Preisen an den Grosshandelsmärkten zuzuschreiben. Gustav Meier, Leiter Netze und Anlagen der StWZ Energie AG, dazu: «Seit dem Februar 2016 steigen die Preise an den Strommärkten. In den letzten Monaten sind diese sogar überdurchschnittlich stark, nämlich über 40 Prozent, angestiegen.» «Dank der gewählten Beschaffungsstrategie», begründet Meier, «konnte die StWZ Energie AG den grossen Preisanstieg abschwächen.»

Neue Tarifkategorien für Strengelbach
Bei der Übernahme der Stromversorgung von Strengelbach durch die StWZ Energie AG im Januar 2016 wurde bis Ende 2018 eine Übergangsfrist für die Anpassung der Strengelbacher Netznutzungspreise vereinbart. «Per 1. Januar 2019 werden nun die Netznutzungspreise aller StWZ-Kunden vereinheitlicht», erklärt Meier. Dazu werden die Strengelbacher an die Zofinger Tarifkategorien angepasst. Meier erläutert: «Somit werden alle Strengelbacher Verbrauchsstellen einer neuen Tarifkategorie zugeteilt». Die Preisauswirkungen für die einzelnen Tarife sind unterschiedlich, wobei mehr als die Hälfte aller Kunden von einer Reduktion profitiert. Für die Kunden mit Elektroheizungen sowie auf der Mittelspannungsebene werden die Preise jedoch steigen. Meier fügt hinzu: «Uns ist es wichtig, die Kunden über die konkreten Auswirkungen direkt zu informieren.» Gemäss Meier erhalten deshalb im Herbst alle Strengelbacher Kunden einen persönlichen Brief. Mit diesem Wechsel bestehen ab dem neuen Jahr für alle Kunden aus Strengelbach und Zofingen die gleichen Konditionen. Ausgenommen davon sind die Abgaben an das Gemeinwesen (Konzessionsabgaben), welche in Strengelbach weiterhin leicht höher sind.

Tiefere Netznutzungspreise
Die Netznutzungspreise der StWZ Energie AG sinken aufgrund tieferen Kosten aller Netzebenen um durchschnittlich 7.2 Prozent. Dabei sinkt die Netznutzung auf Niederspannungsebene um durchschnittlich 0.78 Rappen pro Kilowattstunde und bei Mittelspannung um etwas über 0.2 Rappen pro Kilowattstunde. Die Reduktion fällt je nach Verbrauchsprofil unterschiedlich aus.

Sinkende Abgaben
Gemäss Bundesamt für Energie (BFE) bleibt der Netzzuschlag für Strom, der vor allem für die Förderung erneuerbarer Energie eingesetzt wird, im Jahr 2019 unverändert auf der maximal zulässigen Höhe von 2.3 Rappen pro Kilowattstunde. Demgegenüber sinken die allgemeinen Systemdienstleistungen der Swissgrid von aktuell 0.32 Rappen pro Kilowattstunde um 25 Prozent auf 0.24 Rappen pro Kilowattstunde.

Tiefere Stromkosten
«Allgemein betrachtet», ergänzt Meier, «bezahlen die Zofinger Niederspannungskunden ab dem 1. Januar 2019 weniger für ihren Strom und auch in Strengelbach profitieren über die Hälfte der Kunden von einer Preisreduktion.» Bei den grundversorgten Mittelspannungskunden steigen die Energiepreise jedoch mehr als sich die Netznutzungspreise und die Systemdienstleistung reduzieren. Meier verdeutlicht: «Für einen Zofinger Vierpersonen-Musterhaushalt mit dem Standardprodukt AQUAPUR und einem Verbrauch von jährlich 4500 Kilowattstunden bedeutet dies für 2019 tiefere Stromkosten von 1.8 Prozent oder 17 Franken pro Jahr. Der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde liegt bei 19.86 Rappen.» In Strengelbach jedoch steigen die Stromkosten bei diesem Musterhaushalt um jährlich 3.1 Prozent bzw. um 27 Franken. Durchschnittlich kostet eine Kilowattstunde in Strengelbach 20.06 Rappen. Die Differenz zum Zofinger Durchschnittspreis wird durch die höhere Konzessionsabgabe von 0.2 Rappen pro Kilowattstunde verursacht.

Neu vier Produkte
Das Produkt REGIOLUX, 100 Prozent Solarstrom aus dem Versorgungsgebiet, wird ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr angeboten. Gemäss Gustav Meier haben sich immer weniger Kunden für dieses Produkt interessiert, weil immer mehr Personen selber in eine Photovoltaikanlage – sei es als Beteiligung in eine gemeinschaftliche Photovoltaikanlage oder in eigene Anlagen – investieren. «Damit», so Meier, «können die Kunden neu aus den vier Produkten AQUAPUR, REGIOSTROM, ÖKOMIX sowie BASIS auswählen. Zudem haben unsere Kunden die Möglichkeit, Anteilsscheine der gemeinschaftliche Photovoltaikanlage Zofinger Solarstrom auf dem Dach des Quartierschulhauses BZZ zu zeichnen.»

Die Strompreise der StWZ Energie AG sind im Internet unter www.stwz.ch/de/downloads.html zu finden.

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