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StWZ Energie AG
Mühlegasse 7
4800 Zofingen, CH
062 745 32 32,
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Aktuelle Störungsmeldung

11.05.2021 09:38 Uhr Haselweg / Birkenweg Zofingen - Wasser

Aus Sicherheitsgründen muss die Wasserversorgung am Haselweg/Birkenweg ohne Vorinformation von 13.00h - ca. 17.00h unterbrochen werden.

Die StWZ-Mitarbeitenden arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung der Schäden, mit dem Ziel, die Wasserversorgung der betroffenen Haushalte so schnell wie möglich wieder sicherzustellen. Besten Dank für Ihr Verständnis.

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Revision des CO2-Gesetzes

News

Der National- und Ständerat will das totalrevidierte CO2-Gesetz per 1. Januar 2022 in Kraft setzen. Weil das Referendum ergriffen wurde, wird das Stimmvolk am 13. Juni 2021 über das Vorhaben entscheiden.

Ziele
Ziel des CO2-Gesetzes ist, den Temperaturanstieg auf der Erde, von dem die Schweiz als Alpenland überdurchschnittlich stark betroffen ist, einzudämmen. Um dies zu erreichen, soll der Treibhausgas-Ausstoss und im speziellen der CO2-Ausstoss bis 2030 gegenüber 1990 um die Hälfte reduziert werden.

Auswirkungen Mobilität
Die Reduktion der Treibhausgase und die damit verbundene Umsetzung des CO2-Gesetzes wird alle betreffen. So wird beispielsweise die CO2-Kompensation in der Mobilität beim Benzin und Diesel steigen – bis 2024 um maximal 10 Rappen pro Liter, ab 2025 um maximal 12. Auch Neuwagen und Flugtickets sind von den Neuerungen betroffen.

Auswirkungen Gebäude
Im Gebäudesektor wird das neue Gesetz ebenfalls Auswirkungen zeigen. So soll ab 2023 für Altbauten beim Heizungsersatz ein CO2-Grenzwert von maximal 20 kg CO2 pro Quadratmeter und Jahr gelten. Damit dürften beispielsweise Ölheizungen nur noch in sehr gut isolierten Gebäuden neu eingebaut werden. Der Grenzwert soll alle fünf Jahre um jeweils fünf Kilogramm gesenkt werden, was auch entsprechende Auswirkungen auf den Ersatz von Gasheizungen hat. Dies kann jedoch durch Heizen mit Biogas kompensiert werden. Bei Kantonen, in denen eine Energiegesetzrevision bis Ende 2021 in Kraft ist (z.B. Kanton Luzern), kann die Einführung des Grenzwertes bis 2026 hinausgezögert werden. Ausserdem könnte die CO2-Abgabe auf Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas und Kohle von bisher maximal 120 Franken pro Tonne CO2 auf maximal 210 Franken pro Tonne CO2 steigen. Beim Heizen mit Heizöl wären dies maximal ca. 50 Rappen pro Liter Heizöl und bei Erdgas ca. 4 Rappen pro Kilowattstunde. Die Erhöhung erfolgt aber nur, wenn der CO2-Ausstoss aus Sicht des Bundesrats nicht genügend sinkt.

Befreiung von der CO2-Abgabe
Künftig können sich alle Schweizer Firmen von der CO2-Abgabe befreien lassen, zum Beispiel Bäckereien, Hotels, Metallindustrie und Handwerksbetriebe. Als Gegenleistung müssen sie in ihrem Betrieb in Klimamassnahmen investieren. Solche Massnahmen vermindern die Emissionen und senken die Energiekosten. Vom Kleinunternehmer, über das KMU bis zum Grossverbraucher. Wir beraten Sie gerne, wie Sie Ihr Unternehmen von der CO2-Abgabe befreien können.

Weitere Informationen
Für eine detaillierte und vollständige Auflistung der Beschlüsse, konsultieren Sie die offizielle Seite des Bundesamts für Umwelt (BAFU): Die wichtigsten Massnahmen des revidierten CO2-Gesetzes (admin.ch)