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StWZ Energie AG
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Kantonale Energiegesetze Aargau / Solothurn / Luzern

Erdgas

Die Erarbeitung der Energiegesetze in den Kantonen Aargau, Solothurn und Luzern setzen die Anpassungen der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn), um. Wesentliche Elemente sind die Steigerung der Energieeffizienz bei Gebäuden und die Reduktion des CO2-Ausstosses. Im Vordergrund stehen die Anpassungen der Anforderungen an die Gebäudehülle und die Reduktion nicht erneuerbarer Energien.

Kanton Aargau
Bis am 6. Juli 2018 galt die Anhörungsfrist der aktuellen Vorlage zur Teilrevision des Aargauer Energiegesetzes. Nun werden Änderungen am Anhörungstext vorgenommen sowie die Botschaften zuhanden des Grossen Rats ausgearbeitet. Danach wird dieser über die Gesetzesvorlage beraten. Das Gesetz tritt frühestens im September 2019 in Kraft. Bei einer allfälligen Volksabstimmung verzögert sich die Inkraftsetzung. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ist mit erhöhten Anforderungen beim Einsatz von neuen fossilen Heizsystemen zu rechnen (Öl- und Gasheizung).
Was können Sie tun? Allenfalls lohnt es sich bereits heute Gedanken über einen Ersatz des aktuellen Heizsystems zu machen, insbesondere bei einem geplanten künftigen fossilen Heizsystem (Öl oder Gas).

Kanton Solothurn
Am 10. Juni 2018 lehnte das Solothurner Stimmvolk die Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes mit 70.5 Prozent Nein-Stimmen ab. Damit erhält das Energiegesetz eine zweite Chance. Es gilt nun eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, welche die Schwachpunkte des verworfenen Energiegesetzes klärt und für die Bevölkerung stimmig ist.
Was bedeutet dies für Sie? Bis auf weiteres gibt es keine erhöhten energetischen Anforderungen, dennoch sind Energie-Optimierungen bereits heute sinnvoll.

Kanton Luzern
Die Luzerner Stimmbevölkerung hat das überarbeitete kantonale Energiegesetz am 10. Juni 2018 angenommen. Damit gelten im Kanton Luzern ab dem 1. Januar 2019 neue Anforderungen für den Ersatz von Öl- oder Gasheizungen. Generell gilt, auch künftig sind Öl- und Gasheizungen zulässig:

  • Sanierung einer Heizung: 10 Prozent der Energie muss durch erneuerbare Quellen gedeckt werden.
  • Erdgasheizung: Mindestens 20 Prozent lokales Biogas wird als erneuerbarer Energieanteil über die gesamte Lebensdauer der Anlage eingesetzt.
  • Meldepflicht: Der Heizungsersatz muss der Gemeinde mittels Formular gemeldet werden.

In den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) sind drei weitere Möglichkeiten definiert, wie auch beim Heizungsersatz weiterhin fossile Energieträger gesetzeskonform möglich sind:

  1. Zertifizierung nach Minergie: Mit einem Minergie-zertifizierten Gebäude besteht in der Regel kein Handlungsbedarf.
  2. GEAK*: Nachweis der Gesamtenergieeffizienz, mindestens Klasse D (ansonsten ist zusätzlich 20 Prozent Biogas einzusetzen oder eine Standardlösung umzusetzen).
  3. Standardlösungen: Fachgerechte Umsetzung einer der 11 Standardlösungen.


Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter 062 745 32 32 oder per E-Mail unter.

* Gebäudeenergieausweis der Kantone

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