CO2-Abgabe: Anreiz zum Energie sparen Mit der CO2-Abgabe soll die Schweizer Bevölkerung motiviert werden, ihren Energieverbrauch zu senken und mehr auf erneuerbare Energieträger zu setzen. Die Abgabe wird auch auf Erdgas erhoben, nicht jedoch auf das klimaneutrale Biogas.
Die Schweiz hat sich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoss bis 2012 gegenüber 1990 um acht Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Anfang 2008 die CO2-Abgabe eingeführt.

Keine Steuer
Es handelt sich nicht um eine Steuer, sondern um eine Lenkungsabgabe. Sie soll die Menschen in der Schweiz dazu motivieren, weniger fossile Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas und Kohle zu verbrauchen. Für Treibstoffe wie Benzin und Diesel wurde bisher auf eine CO2-Abgabe verzichtet.

Ein Teil der Einnahmen fliesst in ein Gebäudesanierungsprogramm. Die restlichen Erträge aus der CO2-Abgabe werden an die Bevölkerung und an die Unternehmen zurückerstattet. Personen und Firmen, die auf einen tiefen Energieverbrauch achten, profitieren somit.

Speziallösung für Unternehmen
Unternehmen können sich von der CO2-Abgabe befreien lassen. Im Gegenzug müssen sie ihren CO2-Ausstoss reduzieren. Diese Lösung hat sich bestens bewährt: Die knapp 1‘000 von der Abgabe befreiten Unternehmen konnten bisher deutlich  mehr CO2 einsparen, als das gesteckte Ziel vorgab.

Tiefere Abgabe für Erdgas
Auch auf Erdgas wird eine CO2-Abgabe erhoben. Sie beträgt pro kWh (Kilowattstunde) zurzeit 0.65 Rp. Die Erdgas-Kundinnen und -Kunden der StWZ Energie AG bezahlen sie direkt mit der Erdgas-Rechnung. Da Erdgas die Umwelt deutlich weniger belastet, fällt auch die CO2-Abgabe geringer aus. Auf Biogas besteht überhaupt keine solche, da es klimaneutral ist. Mehr...

Weitere Informationen

Hintergrundinfos zur CO2-Abgabe www.bafu.admin.ch (Rubrik: Themen)